Norman Volker Franz

Norman Volker Franz

Norman Franz gehörte einer kriminellen Bande an, die Banken überfiel, Zigaretten schmuggelte, mit Waffen handelte und Kontakte zu Zuhälterkreisen pflegte. Als der Bandenchef Christian K. von drei rivalisierenden polnischen Zigarettenschmugglern erpresst wurde, beauftragte er Norman Franz und drei weitere Männer, die Polen zu töten. Im Mai 1995 lockte K. die drei Erpresser auf eine verlassene Straße in der Nähe des Dortmunder Stadtteils Syburg. Franz stoppte den Wagen der Polen und bat sie, das Fenster herunterzukurbeln, weil er kurz etwas besprechen müsse. Dann warf er eine Handgranate ins Fahrzeug. Einer der Insassen war sofort tot, ein zweiter versuchte, schwer verletzt davonzulaufen, wurde jedoch von Franz und seinen Komplizen eingeholt und mehrmals in den Kopf geschossen. Der dritte konnte entkommen, obwohl sie ihn mit einem Auto verfolgten, aus dessen Fenstern sie mit einer Pumpgun auf ihn schossen und lebensgefährlich verletzten. Dieser Wagen war Norman Franz’ BMW.

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